2. Zentrale Inhalte der Revision Folgendes sind die zentralen Inhalte der Verordnungsrevision: − Ausbildungsverpflichtung: Grundsätzlich sind alle Personen zur Ausbildung verpflichtet, die ab Inkrafttreten der Verordnungsrevision neu einen Hund halten werden. Die Verordnung nennt eine Reihe von Ausnahmen. Beispielsweise muss keine theoretische Ausbildung absolvieren, wer in der Vergangenheit bereits einmal einen Hund während einer gewissen Zeit gehalten hat. Von der praktischen Ausbildung ist befreit sein, wer einen alten Hund neu hält, wer einen Hund vom Ehe- oder Lebenspartner oder von der Ehe- oder Lebenspartnerin übernimmt oder wer in einem andern Kanton eine praktische Ausbildung absolviert hat (§§ 7- 9). − Theoretische Ausbildung: Der Theoriekurs soll in zwei Stunden absolviert werden können und muss mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen werden. Er ist spätestens innert zweier Monate nach Beginn der Hundehaltung zu belegen. Die theoretische Ausbildung wird ausschliesslich als Online-Kurs angeboten. Natürliche oder juristische Personen, die Theoriekurse anbieten wollen, benötigen eine Bewilligung des Veterinäramtes (VETA; §§ 10-13). − Praktische Ausbildung: Die praktische Ausbildung dauert sechs Lektionen à 75 Minuten. Sie ist innert sechs Monate nach Beginn der Hundehaltung zu absolvieren, wobei ein Mindestalter des Hundes bei Beginn des Kurses festgesetzt ist. Der Kurs ist erfolgreich bestanden, wenn die in der Verordnung festgelegten Lernziele erreicht werden. Wer die praktische Hundeausbildung anbieten möchte, bedarf ebenfalls einer Bewilligung des VETA. Die Bewilligung setzt unter anderem voraus, dass die Ausbildnerin oder der Ausbildner eine entsprechende Zertifizierung